Historie

Von den zwölf größten Universitäten in Deutschland befinden sich sechs in Nordrhein-Westfalen. An den 53 Hochschulen und Universitäten des Landes studieren über eine halbe Million Studenten. Jeder dritte deutsche Student besucht eine Hochschule in Nordrhein-Westfalen. Auffällig ist die Orientierung der Studenten an den 14 Hochschulen des Ruhrgebietes auf praxisbezogene Studiengänge wie Wirtschaftswissenschaften und Chemie, Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik und Physik.

Nordrhein-Westfalen hat den Bereich der Forschung stetig verbreitert. 10 Max-Planck-Institute, 8 Fraunhofer-Institute und 3 Großforschungseinrichtungen mit weltweit beachteten Beiträgen zur Grundlagenforschung bieten in Nordrhein-Westfalen über 20.000 Wissenschaftlern optimale Voraussetzungen.
Die Forschungs- und Technologieschwerpunkte liegen heute in den Bereichen Neue Werkstoffe, Maschinenbau, Elektrotechnik, Mikroelektronik, Fertigungs- und Energietechniken, im Umweltschutz/Recycling, im Fahrzeugbau, in der chemischen Industrie.

Die Hochschulen verstehen sich heute nicht mehr als reine Lehr- und Forschungsanstalten, sondern sind auch Zentren für Dienstleistungen geworden. Hochschulinstitute sind heute leistungsfähige Unternehmen, die von der Nähe zur Forschung profitieren und die Brücke zur Industrie und dem produzierenden Gewerbe schlagen. Darüber hinaus bieten im Umfeld der Hochschulen zahlreiche junge Unternehmen Dienstleistungen an.